Am Nachmittag erkennen sich die schweißgebadeten Damen im Spiegel nicht mehr wieder: Ausgemergelt, tiefe Ringe unter den Augen.
Zwei entscheiden sich für eine Strecke mit dem Bus, nach Burgos. Die Bürokratin, nicht nur störrisch, wandert mit dem Radler weiter.
Ein wenig eintönig ist der Pilgerweg geworden. Sie sehen die eigenen Füße, den Stock im ewigen Takt und gelegentlich wie Honig fließende Landschaft.
Manche Orte auf der Perlenkette des Jakobswegs erscheinen reizvoll. Die meisten erinnern nach fünf Tagen an Dörfer, die man schon gesehen hat.