Astorga bietet einen wunderbaren Blick. Die Bergwelt ist massiver und beeindruckender als erwartet.
Die Baronesse hatte nur die Passage von Frankreich nach Spanien als schwer angesehen. Auch wir hatten den Landkarten Flachland entnommen. Wir hatten uns getäuscht.
Doch niemand ist enttäuscht. Der Umweg über die Nordküste brachte die Damen zuerst in eine überraschende Bergwelt. Die steile Küste hielt ihnen ihre eigenen Barrieren entgegen, bis sie sich an Sandstränden erholten. Der Weg zurück ins Binnenland erwies sich als besonders schwer.
Ungesicherte Bergpfade überquerten sie in einem Bus, der an den Grenzen seiner Leistung mit gefahrtrotzender Strategie steilabfallende Hänge entlang kletterte. Die Baronesse bezeichnete die Strecke ins südliche Leon als die erschreckendste ihres Lebens.
Ein Schrecken fuhr heute der französischen Justiz in die Glieder, als sie versehentlich eine baskische ETA-Terroristin entließ. Sie befindet sich nun unauffindbar im spanischen Baskenland. Wir hoffen, dass sie nicht der Baronesse begegnet.
Sie hat ein Massiv im Westen zu bezwingen. Dann sollte sie zwei Drittel des Jakobswegs geschafft haben – meist zu Fuß und streckenweise mit dem Bus.