Mit gesunden Knien und blasenfreien Füßen machen sich die Damen von Sarria nach Portomarin auf, wo sie ermüdet, doch wohlbehalten eintreffen und eine private Herberge beziehen.
Die Stadt am Fluss sagt ihnen so zu, dass sie beschließen, zwei Tage zu bleiben. Doch nach Essen, Wein und Tanz beim Volksfest auf dem Stadtplatz beschließen sie, doch am nächsten Morgen weiter zu ziehen.
Ein Paar aus Barcelona hat ihnen angeboten, ein Taxi zu teilen. Wenn sie einen Teil des angeblich beschwerlichen Weges nach Medide so hinter sich bringen und den Rest des Weges laufen, sollten sie noch am selben Tag dort eintreffen.
Dann ist der Jakobsweg fast bewältigt. Die Zahl der Mitwanderer hat sich vervielfacht. Spanier, doch aus Ausländer haben den Weg erst hier oder in Sarria aufgenommen. An der öffentlichen Herbergen herrscht starker Andrang.
Die Damen erhielten eine Nachricht von der italienischen Bürokratin. Der Jakobsweg. Er trennt. Er vereint.